Ich muss ja nun wirklich jeden neuen Scheiß mal gesehen haben und da mich die Artikel im Agenturblog und bei Pixelgraphix heiß gemacht haben, musste ich ihn auch haben – Fever, den neuen selbstzuhostenden Feedreader von Shaun ‘Mint’ Inman.
Während er anfangs noch ziemlich wie ein beliebiger Feedreader wirkt, zeigt sich ziemlich bald der wahre Clou der ziemlich cleveren und dazu auch noch sehr hübschen Software:

Die Übersicht der heißesten Themen, individuell auswählbar zwischen Tag, Woche und ganzen Monat – sehr, sehr großartig. Ein persönlicher Memetracker, ein Mini-Rivva, etwas, was wir in ähnlicher Form auch irgendwann mal für den Blogmonitor im Gespräch hatten.
In meinen Augen ein absolutes Killerfeature – und durchaus auch etwas, was man sich für den Google Reader gut vorstellen könnte.
Werde ich jetzt komplett vom Reader zu Fever umsteigen? Ich weiß es noch nicht sicher, der erste Blick am Morgen – was hat sich über Nacht so im Internet gemacht – und nach längerer Zeit ohne Zugang zum Feedreader wird auf jeden Fall mit Fever beginnen, damit ich mir schnell einen Überblick verschaffen kann. Für das Überfliegen und vor allem das sharen von vielen Feeditems ist der Google Reader noch angenehmer, aber da Fever noch relativ am Anfang seiner Entwicklung steht, kann sich das auch noch ändern. Und bis dahin schaue ich mir mal an, wo mir der Infofirehose mehr passt.