LostFocus

A weblog by Dominik Schwind

I have nothing to say, really.

Fuck off.

Camp?

Aus gegebenem Anlass, hier noch einmal der Link zu Franz’ Artikel: BarCamp – die Profiteure greifen nach dem Format

BarCamPR

Franz sagt mal offen, was mir auch immer mal wieder auffällt: BarCamp – die Profiteure greifen nach dem Format. Die Reaktionen von Oliver und Christian sind auch einen Blick wert, wenn auch der echte Lacher in Franz’ Kommentaren zu finden ist – meistens bellen getroffene Hunde eben.

BarCampCologne3

Ich bin gerade zurück vom BarCampCologne3 und bin, wieder, sehr begeistert. Zwar hat leider niemand meinen tollen Vortrag hören wollen, aber damit kann ich leben. Vielen Dank an die grandiose Orga – Franz, Sascha, Nicole und Igor!

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BCC3HD

Sehr cool: make.tv und QSC werden in HD vom BarCampCologne3 livestreamen. I like it.

Web-Events, auf die ich mich freue

Nachdem ich ja von der re:publica schwerst begeistert war, bin ich wieder ziemlich wild auf Meet-Ups und Web-Events. Daher freue ich mich auch sehr, daß es bald wieder einen Webmontag in Bonn geben wird:

Und mindestens genauso freue ich mich auf der nächste Kölner Barcamp:

Ganz besonders freut mich, daß das Barcamp wieder mehr back to the roots soll – mehr Infos bei Franz

Und weil das alles so toll ist, versuche ich gerade auch, mal wieder ein OpenBrownie, ein NRWMeetup bzw einen Photowalk zusammenzuorganisieren.

Don Barcampo

Don Alphonso geht nicht auf Barcamps, erklärt wieso und Dirk hat genau den richtigen Kommentar zu der Sache. Ähnlich sehe ich es auch – Schaumschlägersessions kann man gut ignorieren, wirklich spannend sind die Unterhaltungen auf den Gängen.

Suum cuique?

Ohne irgendwem zu nahe treten zu wollen – selten einen Artikel gelesen, bei dem ich die Augen verdreht habe wie bei diesem: Suum cuique. Martin Recke schließt aus der wohl herrlich lahmen Web 2.0-O’Reilly-Show in Berlin und einem Vergleich von Texten von Dave Winer und Don Alphonso1 daraus, daß Deutschland und die deutsche Web 2.0-Gemeinde es verdient hat, Re-Runs aufgewärmter Ami-Konferenzen abzubekommen:

Trotz aller Schwächen im Detail ist es großartig, dass O’Reilly Berlin zur europäischen Hauptstadt in Sachen Web 2.0 erkoren hat. Das lag angesichts der Kongresslandschaft im Europa nicht unbedingt auf der Hand.

Und man vergesse nicht die Großzügigkeit, mit der die Amerikaner praktisch jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen war, mit einem kostenlosen Kongressticket beglückt haben. Da kann ich über fehlende Atmosphäre und mangelhaftes Catering schon einmal hinwegsehen. You get what you pay for.

Okay? Ja, es ist großartig, daß O’Reilly Berlin zur Hauptstadt Europas, was das Web 2.0 angeht, erkoren hat. Whoopdeedoo.

Über die Kongresslandschaft in Europa kann ich nicht viel sagen, aber das, was ich in Deutschland bisher mitbekommen habe, war großartig – die von mir besuchten Barcamps waren inhaltlich spannend und von der Organisation und den Locations her absolut fantastisch. Obwohl das explizit Unkonferenzen sind, haben sie doch genau das, was in Berlin aktuell wohl zu fehlen scheint: Atmosphäre, interessante Menschen aus allen Facetten der Web-Welt, viele gute Gespräche, oftmals hervorragende Sessions, gutes Essen und WLAN und ganz wichtig: Die Möglichkeit bzw. sogar die Verpflichtung, selbst aktiv zu werden und zum Gelingen beizutragen. Das ist übrigens auch eine Art, passionate Users zu schaffen. Und als ob das alles nicht schon erstaunlich genug wäre, wird das ganze noch sponsorfinanziert getragen und ist für die Besucher kostenlos. Der O’Reilly-Verlag ist übrigens immer auf der Sponsorenliste zu finden, was angesichts der Geschichte der Barcamps auch eine lustige Ironie ist.

Im Übrigen sind nicht nur die Barcamps super, auch die re:publica07, war absolut besuchenswert.

Ich möchte damit jetzt nicht der Grundaussage des Artikels widersprechen, daß vieles in Amerika weiter ist, was das Web angeht. Ein SxSW fehlt uns in Deutschland, viele bzw. die meisten deutschen Startups sind ganz klare Copycats. Es fehlt an der Begeisterung und oftmals dem Fortschrittswillen, der in den USA eine so erstaunliche Atmosphäre der Web-Begeisterung hervorruft. Aber deshalb sollte man trotzdem nicht gleich in eine seltsame Amerika-Begeisterung verfallen und die Leute nicht dazu auffordern, sich über die kargen und leicht angeschimmelten Brotkrumen zu freuen, die “die Amerikaner” so “großzügig” den unterentwickelten Europäern hinwerfen. Ganz besonders nicht, wenn das gleichzeitig Leute sind, die immer sehr viel dafür tun, daß die Barcamps in Deutschland so erfolgreich sind.

  1. Äpfel und Birnen anyone? Übrigens beides Menschen, deren Blogs ich sehr gerne und seit sehr langem schon lese. []

Barcamp

beim elektrischen Reporter. [via Franz]

Barcamp Bonn

Interessant, was sich derzeit zum Thema Barcamp in Bonn so finden läßt. Einerseits hat Oliver Ueberholz die Idee eines interdisziplinären Barcamps:

In meinem Kopf konkretisiert sich ein Barcamp Bonn, mit einigen Unterschieden: Viel mehr Teilnehmer; offener, gezielte Ansprache von Großunternehmen, Politikern (aber nicht zum werben), Wissenschaftlern, Professoren und Journalisten; Präsenz in den Offline Medien; als Gastgeber einer der großen Konzernzentralen in Bonn? Es klingt sehr wirtschaftlich, aber es sollen eben nicht (unbedingt) die Pressesprecher der Unternehmen kommen, sondern Manager, Entwickler, Visionäre…

Andererseits wurde bereits am (übrigens absolut grandiosen) Barcamp in Köln hauptsächlich von fukami die Idee entwickelt, ein eher technisch orientiertes Barcamp in Bonn zu machen, das sich hauptsächlich mit Themen der Administration, Sicherheit und Softwareentwicklung unter eben diesen Gesichtspunkten auseinandersetzen soll.

Beide Ansätze finde ich höchst spannend und interessant. Ich denke auch, daß es für beide Ansätze genug Themen und Platz gibt – und ich in beiden Fällen gerne teilnehmen werde.

Barcamp Cologne 2 – in Farbe und Bunt

Inzwischen dürften die Leute in Köln schon fast mit dem Frühstück fertig sein, dann geht’s los mit dem Barcamp. Ich kann leider erst etwas später kommen, da ich jetzt gleich noch einem Freund beim Umzug helfe. Für alle, die nicht kommen können und trotzdem einen Eindruck bekommen wollen, wie so ein Barcamp abläuft, gibt es hier bei Sevenload einen Livestream. Super Sache. [via franztoo]

Barcamp Cologne 2

Bei Mixxt. [via Franz]

Ja

ja, ja, ja.

Sehr kurzes Statement zum Barcamp Frankfurt

Ich war begeistert – nette Menschen, sehr entspannte Atmosphäre, interessante Sessions – so darf es gerne immer sein.