LostFocus

A weblog by Dominik Schwind

I have nothing to say, really.

Fuck off.

Vor zwei Jahren

Vor zwei Jahren wurden bei Flickr die Safe Search-Einstellungen für Deutschland, Singapur, Hong Kong und Korea geändert. Trotz großem Protest damals und einer ewig langen Diskussion im Forum hat sich seitdem nichts daran geändert.

Irgendwie ist ja alles Web 2.0

Ist ja super, wie web-zwo-nullig Deutschland so ist, liebe Bitkom. Ich möchte jetzt zu den Zahlen nichts sagen, das hat Chris schon ausführlich genug gemacht.

Meta in kurz und in lang

Lesenswert: Don Dahlmann zum Thema Warum Blogs in Deutschland (noch) nicht funktionieren – nichts wirklich umwerfend neues, aber alle wichtigen Punkte und Überlegungen fundiert zusammengefasst. Nächster Schritt: Wie ändern wir das alles?

Radio

Manchmal ist es besser, nichts zu sagen. Oder zu bloggen.

Vertrauen?

Ich habe das deutliche Gefühl, dass der Staat seinen Bürgern prinzipiell misstraut. Er geht davon aus, dass man nicht etwa einfach nur unbescholten ist, sondern dass man einfach nur noch nicht erwischt worden ist. Wahrscheinlich deshalb, weil das eine 1A Projektion derer ist, die an den Rudern des Staates sitzen.

Webrocker, via muhh’s ramble

Einigkeit und Recht und Freiheit?

Don Dahlmann meint:

Als ehemaliger Bürger der DDR käme ich mir an diesem so besonderen Tag der deutschen Geschichte ganz besonders verarscht vor.

Woraufhin creezy kommentiert:

Wie kann es sein, dass die alle heute nicht mit einer irsinnigen Wut im Bauch auf der Straße stehen? Kapiere ich nicht!

Ich habe es gerade dort auch schon kommentiert – das Grundproblem scheint mir auch zu sein, daß der gesamte Themenkomplex Zweiter Weltkrieg/Nazizeit so viel Raum einnimmt, daß für die Zeit danach, also die jüngste Geschichte zwischen ’45 und heute kaum mehr Platz war. Ich wage sogar zu behaupten, daß der Integrationskurs, den Wendy gemacht hat, mehr Wissen über diesen Teil der Geschichte vermittelt hat, als der Schulunterricht damals. Daß das nicht nur mir so geht, zeigt die aktuelle Studie des Spiegels und ich muss zugeben, auch ich hätte bei so manch einer der Fragen durchaus danebenliegen können.
Ich habe ja bei Verschwörungstheorien immer so meine Probleme, deswegen weiß ich nicht, ob dahinter Vorsatz oder einfach nur unglaublich schlechte und unbedachte Lehrplanplanung steckt, aber ich finde das mindestens so bedenklich wie die natürlich auch daraus resultierende Entwicklung Deutschlands zum “Nanny State.”

Und ohne jetzt einen Godwin riskieren zu wollen, wenn ich auch Überschriften wie Deutsche sagen ja zum Bundestrojaner! lese, dann muss ich – auch dank meiner exzellenten und sehr tiefgreifenden Bildung in diesem Bereich, danke liebes Gymnasium – sagen: Tja, die Deutschen haben in ihrer Geschichte schon zu so manch einer Sache Ja gesagt.

[Spiegelstudie via Sillium/Twitter]

Keine Genitalien für Singapur, Deutschland, Hong Kong und Korea

Zumindest nicht bei Flickr:

Hinweis: Wenn Sie eine Yahoo!-ID aus Singapur, Deutschland, Hong Kong oder Korea verwenden, können Sie aufgrund der dortigen Geschäftsbedingungen die sichere Suche nicht abschalten.

Wird ja besser und besser.

Gib’ Gas.

Lesenswert beim Economist: Germany’s car industry – The big-car problem. Gerade hatte ich mich mit Tobias darüber unterhalten und wir sind uns einig, daß man gerade Kleinwagen unterhalb des Golfs im Prinzip besser bei Importmarken kauft. [via USA erklärt]

Auswanderungsland

“Deutschland wird wohl noch lange Zeit ein Auswanderungsland bleiben.” Sagt der Sonntagsblick. [via Don Dahlmann]

Ohje.

Prüfer: Was sind so Ihre Hobbies?
Azubi: Lesen, Musik und Rumhängen.
Prüfer: Was lesen Sie denn so?
Azubi: Programmzeitschrift.

Gute Nacht, Deutschland. [von Jan per IM]