Don Dahlmann meint:
Als ehemaliger Bürger der DDR käme ich mir an diesem so besonderen Tag der deutschen Geschichte ganz besonders verarscht vor.
Woraufhin creezy kommentiert:
Wie kann es sein, dass die alle heute nicht mit einer irsinnigen Wut im Bauch auf der Straße stehen? Kapiere ich nicht!
Ich habe es gerade dort auch schon kommentiert – das Grundproblem scheint mir auch zu sein, daß der gesamte Themenkomplex Zweiter Weltkrieg/Nazizeit so viel Raum einnimmt, daß für die Zeit danach, also die jüngste Geschichte zwischen ’45 und heute kaum mehr Platz war. Ich wage sogar zu behaupten, daß der Integrationskurs, den Wendy gemacht hat, mehr Wissen über diesen Teil der Geschichte vermittelt hat, als der Schulunterricht damals. Daß das nicht nur mir so geht, zeigt die aktuelle Studie des Spiegels und ich muss zugeben, auch ich hätte bei so manch einer der Fragen durchaus danebenliegen können.
Ich habe ja bei Verschwörungstheorien immer so meine Probleme, deswegen weiß ich nicht, ob dahinter Vorsatz oder einfach nur unglaublich schlechte und unbedachte Lehrplanplanung steckt, aber ich finde das mindestens so bedenklich wie die natürlich auch daraus resultierende Entwicklung Deutschlands zum “Nanny State.”
Und ohne jetzt einen Godwin riskieren zu wollen, wenn ich auch Überschriften wie Deutsche sagen ja zum Bundestrojaner! lese, dann muss ich – auch dank meiner exzellenten und sehr tiefgreifenden Bildung in diesem Bereich, danke liebes Gymnasium – sagen: Tja, die Deutschen haben in ihrer Geschichte schon zu so manch einer Sache Ja gesagt.
[Spiegelstudie via Sillium/Twitter]