LostFocus

A weblog by Dominik Schwind

I have nothing to say, really.

Fuck off.

Bookmarks for February 23rd through February 24th

These are my links for February 23rd through February 24th:

  • Sleep anywhere! – I want this! No.. I NEED this.
  • Retweet Rivva – Nice. I still hate re-tweets.
  • Getting Real: The alone time zone – Signal vs. Noise (by 37signals) – I have this, sometimes. When I am at home and don't get bothered. I can't remember the last time I had this at work.
  • Do people really like the window management in xCode? – Warpspire – WTF-based management – this time it's window management.
  • Why Are PR Firms a Waste of Money? Here’s the Answer – Snarky and amusing.

Zeiteinschätzung

Mal eine Frage: wie schätzt Ihr ab, wie lange Ihr für eine gewisse Tätigkeit braucht?

Ich habe in letzter Zeit vermehrt feststellen müssen, daß es mir fast unmöglich ist, diese Frage halbwegs vernünftig zu beantworten. Ich bin ja schon ganz froh, daß es nicht nur mir so geht. [via] Trotzdem würde ich gerne eine Fausregel finden, mit der ich das abschätzen kann. Obwohl ich das ja aller hier nicht erst seit gestern mache, ist auch meine Erfahrung eher nicht hilfreich – je nach Situation kann eine Tätigkeit ratzfatz fertig sein oder sich endlos ziehen. Das Tippspiel z.B. habe ich an einem ungestörten Sonntagmorgen fast komplett fertiggestellt, eine deutlich trivialere Aufgabe nimmt aber manchmal auch mehrere Tage in Anspruch – je nach Umfeld. (Siehe auch)

Wie macht Ihr das? Wie könnt Ihr abschätzen, wie lange eine Aufgabe braucht? Insbesondere eine Aufgabe, die auch aktives Nachdenken und/oder Kreativität beinhaltet.

Arbeitsumgebung

Knallhart mal die Links von @fab1an nachgebloggt: Bionic Office und Alone Time. Geht beides auch in die Richtung des Artikels von Dan Benjamin, den ich ja kürzlich schon mal hatte.

Offices and The Creativity Zone

Dan Benjamin hat etwas über mein Lieblingsthema – The Zonegeschrieben. [via]

And although many people think of software development as a kind of science, there is a great deal of creativity involved in writing code, and it works the very same way.

The Zone/The Flow

Großartiger Artikel von Hugh Macleod zum Thema Flow/Zone/Kreativität/Passion. Bei Gelegenheit werde ich meine Gedanken zu dem Thema mal in Worte fassen. (Androhung!)

Der Flow, der Groove, die Zone

Flow, Groove, Zone – drei Worte, die ein Konzept beschreiben, besser gesagt, einen Zustand. Nämlich den Moment, in dem plötzlich alle Konzentration auf die aktuelle Aufgabe gebündelt werden kann und man beinahe wie magisch so produktiv ist, wie man nicht glaubte, dass man je sein kann. Es wird oft gesagt, dass, wenn man es schafft, sich drei Stunden pro Arbeitstag in diesem Zustand zu befinden, dies bereits eine mehr als überdurchschnittliche Produktivität zur Folge hat. Wirklich erreichen lässt sich dies aber nur selten – das Telefon, E-Mail, Kollegen und andere Ablenkungen finden sich sehr schnell und wenn man einmal aus dem Flow raus ist, dann braucht man wieder relativ lange, um wieder reinzukommen – eine Viertelstunde oder mehr. Ein weiterer, vermutlich sogar der schlimmste Flow-Unterbrecher für Leute, die während der Arbeit online sind, ist das Instant Messaging.

IM Icons Taskbar

Was kann man also tun, um besser in diesen Zustand zu kommen?
Ein paar Sachen sind relativ offensichtlich: sämtliche Instant Messenger aus, das E-Mailprogramm schließen, das Telefon ausschalten. Allerdings gibt es immer noch tausend andere Dinge, die einen ablenken können – und um die auszuschalten, braucht man zwei Dinge: Disziplin und ein bißchen Mut.
Disziplin hilft einem dabei, nicht mal eben doch schnell in den RSS-Reader zu schauen. Disziplin hilft einem dabei, sich nicht mal eben kurz um die kränkelnde Zimmerpflanze zu kümmern oder sich noch einen Kaffee zu holen und dem vor dem Fenster vorbeifahrenden Maserati hinterherzuschauen.
Und Mut braucht man, um den Kollegen und anderen Störenfrieden zu sagen, dass man jetzt mal drei, vier Stunden lang seine Ruhe will. Es braucht auch den Mut, das Telefon auszustellen oder an einen Kollegen weiterzuleiten, den man könnte eigentlich immer einen wichtigen Kundenanruf verpassen oder einen Kunden verärgern, wenn man sich entschuldigen lässt.

Siehe auch: How to Shut up and Get to Work!