LostFocus

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July 28, 2006

Inzwischen bin ich ja völliger Jabber-Fan. Mabber auf dem Handy mit den wichtigsten Kontakten, Google Talk direkt im Google Mail, Lostfocusnet-Jabber, einfach, weil es geht – und wenn ich an einem Rechner bin, der alles darf, alles drei im Client.

Seit einer Weile habe ich nun auch eine Jabber-Adresse in meiner Mail-Signatur und damit fingen die Probleme auch schon an. Denn das größte Problem von Jabber ist: es sieht aus wie eine E-Mailadresse. Und von den meisten gängigen Progammen wird die Adresse auch schön automatisch unterstrichen und mit einem mailto:-Link versehen. Und da meine Mails oftmals an Menschen gehen, die mit dem Internet erst behutsame erste Berührungen haben, wird ab und zu zum Beantworten auf diesen Mail-Link geklickt wird. Schließlich ist ja ein @ drin und es ist blau unterstrichen.

Bei Google ist das kein Problem: die Google Talk-Adresse ist gleichzeitig auch die Emailadresse. Bei “meinem” Lostfocusnet.com-Account konnte ich das auch so einrichten, aber bei den anderen Jabber-Anbietern sieht es da schon anders aus. Per Mail bin ich unter dominik@mabber.com nicht zu erreichen. Andere sind per Mail nicht unter irgendwas@jabber.org zu erreichen. Oder per irgendwer@jabber.ccc.de. Oder wo die Leute alle ihre Jabber-Konten haben.

Und Google hat dieses Problem jetzt noch ein bißchen intensiviert: man kann jemandem, der gerade nicht online ist oder einen Client ohne VoIP-Funktionen nutzt, Sprachnachrichten schicken – die dann per Mail an die Jabber-Adresse gehen. Wenn sich das wirklich durchsetzt, werden sich Betreiber von Jabber-Diensten überlegen müssen, ob sie nicht zu Jabber noch Mailweiterleitungen anbieten.