LostFocus

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August 21, 2008

Ab und an bricht halt doch der Wirtschaftsinformatiker in mir durch – solche Artikel über Enterprise 2.0 ((Nein, nicht das Raumschiff)) finde ich schon sehr grandios und spannend, gerade weil ich auch bemerke, daß “meine” Generation, ((Die wird bei RWW als Generation Y bezeichnet. Darüber könnte ich mich ja auch ärgern, aber was soll’s.)) ähnlich wie beschrieben, nur relativ selten der Meinung ist, daß große Konzerne das große Glück in Sachen Job bedeuten. Auch die anderen drei Punkte in der Auflistung der Probleme, die auf die alteingesessenen Unternehmen zukommen:

  • The demographic time bomb of retiring baby boomers.
  • Enterprises are all about secrecy, structure and control.
  • Figuring out what is core and what is non-core is hard.

habe ich durchaus schon in Firmen gesehen und halte sie generell für problematisch. Für eine Generation, die damit aufwächst beziehungsweise es sogar lernt, kleinere Teams/Gruppen mit weniger starken Hierarchien zu bevorzugen, ((Obwohl das in Deutschland nochmal ein ganz anderes Thema ist… )) ist es einerseits schwer, sich den Kontrollstrukturen einer klassischen Firma anzupassen, andererseits ist es natürlich auch für die Vertreter des klassischen Strukturdenkens auch schwer, die nachrückenden Berufseinsteiger produktiv in die Firma einzubinden.

Langer Rede kurzer Sinn: ich denke, ähnlich wie Bernard Lunn von RWW auch, daß Unternehmen – ob groß oder klein – sich darauf einstellen müssen, daß die gesellschaftlichen Veränderungen, die sich durch das Netz ergeben und die technischen Innovationen bei Consumer-Produkten, die über die Mitarbeiter quasi “von unten” in die Firmen kommen werden, die Art und Weise, wie Geschäfte gemacht werden, ändern wird. Und den Enterprise-Feed von RWW habe ich auch geich mal abonniert. [via]