LostFocus

Hi, I'm Dominik Schwind, friend of the internet. Here is /now.
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December 8, 2013

Puh. Eigentlich wollte ich gerade in’s Bett,1 dann meint Martin, er müsse mir schon wieder so ein Fragen-Mem2 um die Ohren haben.

  1. Was genau willst du in den nächsten 10 Jahren erreicht haben?
    Ich denke, ich möchte wieder so zufrieden sein, wie ich es vor 10 Jahren war.3
  2. Was machst du am liebsten mit deiner freien Zeit?
    Schlafen. Lesen. Auf Bildschirme schauen.
    Eventuell stimmt das nicht. Aber das ist das, was ich zur Zeit mit meiner Freizeit mache.
  3. Was liebst du an deiner Heimatstadt?
    Heimatstadt – wo ich wohne oder wo ich geboren wurde?
    Wo ich wohne – ich denke, ich finde es ziemlich großartig, daß ich hier einfach am Samstag in die Stadt gehen und dort Onigiri kaufen kann.
    Wo ich geboren wurde? Ach, Lörrach.
  4. Wohin würde es dich treiben, wenn du wegziehen müsstest?
    Tatsächlich ziehe ich bald weg. (Ach, Lörrach.) Wenn ich wegziehen dürfte oder könnte wohin ich wollte – gerne irgendwohin warmes. Ich würde es sehr begrüßen, nicht die Hälfte des Jahres grau und dunkel zu haben.
  5. Hast du ein Lieblingsrestaurant? Wenn ja, welches?
    Ich mag das Takumi hier in Düsseldorf sehr gerne.
  6. Welche Technik-Gadgets trägst du ständig mit dir rum oder nutzt du häufig & gern?
    Mein iPhone. Es ist gold, es hat Internet. Manchmal hat es keinen Bock auf meinen Scheiß und geht einfach aus. Das kann ich respektieren.
  7. Wie und wo hast du mit diesem ominösen Internet angefangen?
    Damals, vor vielen Jahren irgendwann in den frühen 90ern habe ich auf einer lokalen Messe “das Internet” gesehen. Es war großartig. Bis zum Ende des Jahres hatte es dann auch ein Modem bis an meinen Computer geschafft.
  8. Schlägt dein Herz für Sport? Wenn ja, für welche Art?
    Zählt Motorsport? Den schaue ich mir immer mal wieder ganz gerne an.
  9. Was muss man sich, deiner Meinung nach, unbedingt für Filme anschauen?
    Ich denke, mit der “Three Flavours Cornetto”-Trilogie – Shaun of the Dead, Hot Fuzz und The World’s End macht man erstmal nichts falsch.
  10. Du findest 10 Mio Euro. Was machst du damit?
    Finde? Also finden macht mich ein bißchen nervös. Wo finde ich das Geld? Wie?
    Wenn wir mal davon ausgehen, daß ich in irgendeiner Form zu diesem Geld komme, die mich nicht nervös macht und bei der sich alles mit rechten Dingen zugeht… also, ich würde jetzt gerne einen vernünftigen Plan aufzeichnen, Häuschen am Meer, solide Anlagen für die Zukunft und die Familie, pipapo.
    Aber höchstwahrscheinlich würde ich komplett ausrasten, mir einen Gallardo kaufen,4 den irgendwo um einen Baum wickeln, in der Konvaleszenzphase meine “Spiritualität” finden und auf einen epischen Selbstfindungstrip um die Welt aufbrechen5 und generell so ein Arschloch werden, daß mich niemand mehr erträgt – solange, bis das Geld durch ist und ich irgendwo als abgebrannte Schnapsdrossel in einer Drittweltstrandbar darauf warte, daß der ganze Unfug vorbei ist.6

So, das letzte Mal habe ich den Kelch an Dominik gegeben, das kann ich noch mal machen. Und an Marc – er soll nicht denken, es würde diesmal an ihm vorbeigehen.


  1. Eine sehr vernünftige Idee, an einem Sonntagabend um halb zehn. Wenn man um zwei Uhr aufgestanden ist, ist man um halb zehn vom ganzen Nichtstun müde. 
  2. Stöckchen hmpf. 
  3. Saudumme Idee. 
  4. Was sind schon 200.000€, wenn man 10 Millionen hat, richtig? 
  5. Alkohol, “Models,” Koks, Glücksspiel in 5-Sternehotels 
  6. Hm, eventuell muss ich meine Antwort zur erste Frage noch mal anpassen. 

Pings

  • Blogging like it's 2007: 10 weitere Fragen an mich selbst - Dominik Schwarz: Blog
  • Das Internet fragt, Marc antwortet | Marc Görtz